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International Pferde kaufen

International-Level-Pferde ✔ zu verkaufen ✔ International-Pferde auf dem Premium-Pferdemarkt in Europa und weltweit kaufen & verkaufen.

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International

International-Pferde zum Verkauf: International-Pferde kaufen und verkaufen

Wenn von International-Pferden zum Verkauf die Rede ist, geht es um Athleten, die zwischen ernsthaftem nationalem Sport und den höheren Stufen des FEI-Sports unterwegs sind. International bedeutet in der Regel, dass ein Pferd in CDI-Dressur, CSI-Springen oder internationalen Vielseitigkeits- und Distanzklassen startet oder zu Hause sicher auf diesem Standard arbeitet. Das sind Pferde, die ihren Job verstehen, mit Atmosphäre zurechtkommen und das Vermögen, das Gangwerk oder die Ausdauer mitbringen, um über die Landesgrenzen hinaus konkurrenzfähig zu sein.

Auf diesem Niveau kauft man nicht nur Gänge oder ein großes Sprungvermögen. Man kauft Routine im Viereck bzw. Parcours, Rittigkeit unter Druck und einen Ausbildungsweg, der regelmäßigem Reisen, unterschiedlichen Böden und strengerer Bewertung standhält. International-Pferde haben oft nachvollziehbare Resultate in FEI- oder Verbandsdatenbanken, Pferdepässe in Ordnung und einen klaren Trainingspfad. Sie passen zu ambitionierten Amateuren mit Tour-Zielen, jungen Profis, die den nächsten Schritt machen wollen, und erfahrenen Reiterinnen und Reitern, die einen verlässlichen Partner für 1,30–1,45 m Springen, Prix St. Georges–Inter I Dressur oder 2–3*-Vielseitigkeit brauchen.

Der Markt für International-Pferde ist sehr global und sehr schnelllebig. Ein solider, wettbewerbsstarker 1,35-m-Springer mit konstanten Ergebnissen kann bei passender Preisgestaltung und Präsentation innerhalb einer Woche verkauft sein. Dressurpferde, die PSG schulen, mit sauberen Wechseln und verlässlicher Turnierhistorie, sind kontinuierlich gefragt – besonders freundliche, bergauf gebaute Typen, die auch Amateuren mal einen Fehler verzeihen. Das spiegelt sich in den Preisen: In Europa und Nordamerika wechseln International-Pferde häufig am unteren Ende (jünger, weniger belegt oder in kleineren Märkten) um etwa € 40.000–€ 60.000 den Besitzer, bis hin zu € 150.000–€ 250.000 und mehr für bestätigte Gewinner – getrieben von Alter, Gesundheit und Ergebnissen. Ausbildung auf diesem Niveau ist eine Investition, und der Markt erkennt das an.

Ein International-Pferd kaufen – was Sie wissen müssen

Beim Kauf eines International-Pferdes bezahlen Sie im Kern die Kombination aus Leistungsnachweis und Zukunftspotenzial. Diese Pferde sind attraktiv, weil sie meist ohne ein Jahr Basics sofort in eine 1,30-m-Prüfung, eine PSG oder eine 2*-Startbox gehen können. Viele kennen den Reisealltag, die Stallroutine am Turnier, tierärztliche Kontrollen und den lebhafteren Abreiteplatz größerer Veranstaltungen. Für Umsteiger kann ein erfahrener International-Partner die Lernkurve deutlich verkürzen – vorausgesetzt, eigene Fähigkeiten und das Betreuungsteam passen.

Bei der Suche starten die meisten mit vertrauten Trainerinnen und Trainern, etablierten Händlerinnen und Händlern oder gezielten Online-Marktplätzen, die sich auf Sport- und International-Pferde spezialisiert haben. Videos sind auf diesem Level entscheidend: erwartet werden klare Aufnahmen von Grundarbeit, Turnierritten und idealerweise komplette, ungeschnittene Parcours oder Aufgaben. Besichtigungsreisen umfassen oft mehrere Pferde in einer Region, mitunter auch grenzüberschreitend. Beim Probereiten zuerst vom gewohnten Reiter vorreiten lassen, dann selbst reiten und – bei ernsthaftem Interesse – für einen zweiten Termin an einem anderen Tag zurückkommen. Bei jungen oder sensiblen International-Pferden gilt: am Rand der Komfortzone testen, nicht darüber hinaus – also einen kompletten Parcours, etwas mehr Versammlung oder eine Probereit-Aufgabe abfragen, aber das Pferd nicht in einer Einheit umtrainieren.

Die Ankaufsuntersuchung ist hier nicht verhandelbar. Eine gründliche AKU für ein International-Pferd umfasst üblicherweise Beugeproben, Röntgenaufnahmen zentraler Gelenke (mindestens Vorderhufe, Sprunggelenke und Knie) und je nach Preisklasse auch Rücken- und Halsaufnahmen. In der Spanne € 60.000–€ 120.000 ist ein umfangreicher Röntgensatz gängig, teils bereits vom Verkäufer vorliegend. Kaum ein Pferd ist klinisch perfekt; entscheidend ist, ob Befunde mit dem geplanten Einsatzlevel vereinbar sind. Warnsignale beim Kauf sind ein lückenhafter oder unklarer Turnierverlauf, auffälliges Verhalten am Abreiteplatz oder ein Eindruck, der deutlich grüner wirkt als das ausgeschriebene Level.

Die Preise variieren stark. Ein 7–9-jähriger Springer, der konstant 1,30–1,35 m geht, liegt je nach Erfolgen, Charakter und Standort oft bei € 70.000–€ 140.000. Ein PSG-bereites Dressurpferd mit bestätigten fliegenden Wechseln und sauberer AKU kann ähnlich oder höher liegen, besonders wenn es attraktiv und einfach zu reiten ist. Vielseitigkeitspferde sind oft etwas günstiger, doch ein echter 3*-Kandidat mit verlässlicher Geländebilanz bewegt sich bequem im Bereich € 80.000–€ 150.000. Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Ein heißes, ultravorsichtiges 1,45-m-Pferd kann für Sie schwieriger und weniger sicher sein als ein etwas älterer, verzeihender 1,30-m-Kampagnener in ähnlicher Preislage.

Alles rund ums Verkaufen von International-Pferden

Auf der Verkaufsseite treffen Sie meist drei Käuferprofile: ambitionierte Amateure, die einen vertrauensbildenden Partner für internationale Touren suchen, junge Profis, die ihr Profil schärfen wollen, und etablierte Reiterinnen und Reiter, die gezielt eine Lücke im Stall besetzen. Alle achten besonders auf Rittigkeit, Gesundheit und eine transparente Turnierhistorie. Stellen Sie ein International-Pferd ein, können Sie davon ausgehen, dass Interessenten sofort FEI- oder Verbandsdatenbanken prüfen.

Die Vorbereitung ist so wichtig wie die Wahl der Plattform. Vor der Veröffentlichung sind frische, ordentliche Turnierergebnisse, aktuelle Impfungen und Pässe, passender Beschlag sowie ein Set klarer Videos sinnvoll: grundlegende Arbeit, Turnieraufnahmen und – falls relevant – Geländeschule oder Arbeit zu Hause. Klare, sachliche Beschreibungen wirken besser als Blümchensprache: Stockmaß, Alter, Ausbildungsstand, typische Prüfungen und ehrliche Hinweise zum Temperament. Bei International-Pferden ist Dokumentation entscheidend. Halten Sie Show-Records, teilbare tierärztliche Berichte, Transport- und Exportinformationen und – falls vorhanden – Resultate internationaler Touren bereit.

Für die Preisfindung orientieren Sie sich zunächst an vergleichbaren Pferden in Ihrer Region und Disziplin. Ein 10-jähriger mit konstant fehlerfreien 1,35-m-Runden steht in einer anderen Kategorie als ein talentierter, aber noch zu Hause auf diesem Niveau schulender 7-Jähriger. Marktbedingungen schwanken: Nach Großereignissen oder vor großen Touren steigen Nachfrage und Preise für International-Pferde oft an. Bewährt haben sich ein Mix aus spezialisierten Online-Marktplätzen, Mundpropaganda über Trainernetzwerke und Vorstellen dort, wo potenzielle Käufer zusehen können – nationale Turniere mit internationalen Prüfungen, Jungpferdetouren oder CSI/CDI-Touren. Je transparenter und organisierter Sie als Verkäufer auftreten, desto mehr ernsthafte Anfragen erhalten Sie und desto reibungsloser laufen AKU und Verhandlung. Timing zählt ebenfalls: Kurz vor einer intensiven Turniersaison inseriert man meist erfolgreicher als in den ruhigsten Monaten des Jahres.